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Ziele richtig setzen

In unserer heutigen von Erfolg getriebenen Gesellschaft ist es scheinbar sehr wichtig Ziele im Leben zu haben. Schon im zarten Alter von 10 oder 11 Jahren muss man sich für einen von 3 Wegen entscheiden: Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Das man mit 10 oder 11 Jahren kaum abschätzen kann, welche Folgen diese Entscheidung nach sich zieht, merke ich am eigenen Leib. Ich entschied mich für den Mittelweg der Realschule und nun muss ich mein Abitur nachholen, weil ich noch studieren möchte - schöner Mist oder?

Allerdings haben feste Ziele im Leben, die sogenannten Milestones, auch eine positive Auswirkung. Man selbst hat das Gefühl man hat sich einen Sinn fürs Leben gegeben. Menschen mit Zielen arbeiten meist deutlich zielstrebiger, weil sie eben etwas vor Augen haben wofür sie all die Arbeit auf sich nehmen. Während Menschen die einfach im großen Meer der möglichen Möglichkeiten treiben meistens deutlich weniger strebsamer sind, denn sie haben nichts vor Augen wofür es sich wirklich effektiv zu streben lohnt.

Die Frage die man sich natürlich immer stellt ist: Sind meine Ziele überhaupt realistisch? Die richtige Zielsetzung ist oft nur eine Frage der Balance!
Viel wichtiger ist es auch sich 'Zwischenziele' zu setzen. An meinem Beispiel des Studiums wäre das erste Ziel erst mal ein gutes Abitur schaffen und sich dann um ein Studium bemühen. So hat man zwischen Abitur und Studium einen kleinen Grund sich zu freuen.
Es kann unheimlich demotivierend und anstrengend sein wenn man sich zu ferne Ziele setzt. Je weiter weg das Ziel vom Machbaren ist, desto mehr Kraft braucht man um es zu erreichen. Oftmals vergessen wir das die Kraft zum Erreichen eines Ziels nicht unbegrenzt groß ist!

Weiterer wichtiger Punkt: Niemals zu einfache Ziele setzen!
Die Ziele sollten zwar realistisch, aber dennoch anspruchsvoll sein, damit ein optimales Erfolgserlebnis bei rauskommt. Jeder kennt es, wenn er etwas geschafft hat woran er vorher starke Zweifel hatte, desto glücklicher ist er wenn er sein Ziel erreicht.
Psychologen fanden heraus, dass allein die innere Formulierung eines Ziels darüber Ausschlag gibt ob man es erreichen kann und wie viel Kraft man in die Erreichung investiert. Die Formel ist einfach: Man muss das Ziel so konkret wie möglich formulieren. In meinem Fall des Abiturs etwa ist es effektiver nicht zu sagen: "Ich möchte das Abitur schaffen!" Deutlich besser sei es zu sagen: "Ich möchte das Abitur mit dem bestmöglichen Durchschnitt von 1,0 schaffen!" In manchen Fällen ist es auch gut das Ziel zeitlich zu formulieren!

Nehmen wir eine Frau die gerne 5 Kilo abnehmen möchte. Sie hat dieses Ziel fest im Kopf, doch es wäre noch besser für sie eine Deadline zu setzen. Zum Beispiel: "Ich nehme 5 Kilo in 4 Wochen ab!" Das wäre die bestmögliche Formulierung des Ziels.

Der wichtigste Punkt überhaupt ist es realistisch einzuschätzen wie viel Resourcen wir in die Erreichung des Ziels stecken möchte. Nehmen wir an man setzt sich mehrere paralelle Ziele, dann kann es helfen sie zu priorisieren. Zu sagen: "Mir ist mein Gewicht egal, solange ich nicht mein Wohnzimmer frisch gestrichen habe!" Viele Menschen machen den Fehler zu viele Ziele gleichzeitig umsetzen zu wollen. Man sollte step by step den Weg gehen, ein Ziel nach dem anderen Ziel abarbeiten.

Manchen Menschen hilft es auch sich zu belohnen in Form von etwas Materiellem. Die Frau, die abnehmen möchte könnte sich nach erreichen ihres Ziels etwa eine neue Hose kaufen. Den meisten Menschen reicht aber schon das Erfolgsgefühl, dass die Erreichung selbst auslöst.

Befolgt man diese Regeln sollte es nicht mehr allzu schwer sein seine Ziele in die Tat umzusetzen meinen Psychologen
Ich persönlich kann es wirklich nur empfehlen!

1 Kommentar 28.5.11 23:03, kommentieren

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EHEC-Histerie

Seit ich glaube fast einer Woche hört man immer wieder von diesem EHEC-Erreger in den Medien. Nicht das erste mal das es ein Virus ganz groß geschafft hat ganze Nationen in Panik zu versetzen, welche dann letztlich völlig unbegründet war. Ich denke, dass die Panik um diesen Virus ebenso überhöht ist wie seiner Zeit bei der Schweine- und Vogelgrippe.

Seit wir existieren gibt es in der Geschichte immer wieder Perioden in denen irgendwelche grippeartigen Krankheiten und Viren in Massen Menschen töten. Die größte dieser Perioden und damit wohl auch die bekannteste war die Pest im Mittelalter.
Damals sind unzählige Menschen an einer Erkrankung verstorben die wir heute sogar heilen können, sollte sie jemals wieder auftreten!

Woran merkt man das die Panik unbegründet ist? Wenn man sich unterschiedliche Berichterstatter ansieht haben sie alle ebenso unterschiedliche Aussagen. Die einen sagen, der Erreger ist in Milch, Rohkost und Fleisch. Die anderen versuchen es einzudämmen auf spanische Gurken und einige andere ausländische Gemüsearten. Fakt ist, dass keiner so richtig weiß woher der Erreger nun stammt. Das einzige was man weiß ist, dass er von Kühen stammt bzw. deren Ausscheidungen und da wir ja in einer total Recycling-Gesellschaft leben sprühen wir die Scheiße der Kühe als Düngemittel auf unsere Felder.

Kaum tritt eine solche Pseudo-Seuche auf, werden unzählige 'Experten' ans Tageslicht gezerrt, die angeblich Genies in ihren jeweiligen Fachgebieten sind, derweil hat man vielleicht noch nie etwas von ihnen gehört. Dort wird dann geraten Gemüse sorgfältig abzuwaschen ... wer tut das nicht? Genauso wie Gemüse eventuell zu schälen ... okay das tut nicht jeder.

Dann wird gesagt der Erreger sei resistent gegen jede Antibiotika. Nun muss man sich doch fragen wie kann ein Erreger aus einer Kuh gegen jede Medizin resistent sein? Das würde bedeuten, dass der Erreger bereits in der Kuh mit allen verfügbaren Medikamenten konfrontiert wurde ...

Hinzu kommt das tolle Phänomen der Massenhisterie.
Man sagt den Menschen die Ursachen und Symptome einer Krankheit. Viele unter ihnen sind eventuell noch Hyperchonder die wegen jeder Kleinigkeit zum nächstgelegenen Mediziner rennen. Genau solche Leute denken dann: "Oh mein Gott, ich habe Gurken gegessen! Ob sie aus Spanien waren? Keine Ahnung, aber es waren verseuchte Gurken!"
Ruckzuck arbeitet der Geist und der Körper muss sich beugen. Die menschliche Einbildungskraft ist so enorm, dass der Körper automatisch für blutigen Durchfall sorgt und alle anderen Symptome des EHEC-Erregers.

Ich bin kein Freund der medizinischen Aufklärung! Wieso sollte man einen Laien etwa über eine Operation entscheiden lassen, wo nicht mal ein erfahrener Arzt weiß ob eine Operation gut ist? Die rede ist von Patienteneinwilligungen. Wer ein Kind oder einen Ehepartner hat wurde damit vielleicht schon einmal konfrontiert. Bei Kinder die minderjährig sind müssen immer die Eltern entscheiden und bei Ehepaaren wenn der Partner nicht mehr ansprechbar ist, dann muss der andere Partner entscheiden was getan werden muss. Man wird so kurz und simpel wie möglich über einen Eingriff aufgeklärt, denn man dann trotzdem irgendwie nicht versteht wenn man sich nicht sonderlich dafür interessiert. Der Arzt, der das Briefing vorgenommen hat, erwartet dann so schnell wie möglich eine Entscheidung in Form einer Unterschrift.
Und nun wieder die Frage: Wie kann man einen medizinischen Laien entscheiden lassen was gut für einen Menschen ist? Einerseits fordert man immer wieder Objektivität, aber andererseits lässt man Menschen derart wichtige Entscheidungen treffen die alles andere als objektiv seien können wenn es um das eigene Fleisch und Blut etwa geht!
Ich bin der Meinung, weg von der Selbstbestimmung, der Arzt sollte endgültig entscheiden ob sich eine Operation als sinnvoll erweisen kann oder nicht! Die einzige Ausnahme ist wohl jene wenn es um das Ausschalten der lebenserhaltenden Maßnahmen geht, dann sollte das letzte Wort jemand sprechen, der vielleicht auch den letzten Wunsch des Patienten kennt!

Vom Thema abgekommen wieder einmal ...
Jedenfalls sollte man sich wegen dieses Erregers nicht allzu verrückt machen. Letztlich wird es genauso ausgehen wie die Vogelgrippe oder BSE oder die Schweinegrippe. Vertraut einfach auf euren Körper, dass er so etwas händeln kann! Immerhin wird ja auch oft über Menschen berichtet die den Krebs besiegt haben, dass soll uns doch so ein lächerlicher Virus nicht im Weg stehen oder?

1 Kommentar 28.5.11 14:38, kommentieren

2. Renaissance

Wir sind des Kampfes müde,
wir haben für unsere Rechte gekämpft,
wir haben ihnen die Stirn geboten,
wir haben nicht gesiegt,
wir haben nicht verloren!

Die Missstände dieser Welt,
wir konnten sie nicht beseitigen,
niemand kann das allein schaffen!
Wir sind eine Armee,
keine große Armee,
nicht ausgerüstet mit den besten Waffen,
und nicht ausgebildet!
Trotzdem haben wir gekämpft,
an der Seite des Widerstandes,
an der Seite eines Helden!

Unsere Herrscher,
diese gierigen,
und schlechten,
Herrscher unseres Landes,
sie haben sich gegen uns gestellt,
sie respektieren uns schon lange nicht mehr,
sie kämpfen nur noch für sich!
Sie sind keine Vertreter des Volkes,
sind nur sich selbst Vertreter,
sie sind Vertreter der Korruption,
sie sind Vertreter des Hasses,
sie sind Vertreter der Bosheit!

Heute mögen wir geschwächt sein,
heute mögen wir uns zurückziehen müssen,
heute mögen wir unsere Wunden lecken müssen,
doch der morgige Tag wird kommen,
der morgige Tag,
er wird ein neuer Kampf!
Wir tragen den Kampf zu ihnen,
wir werden ihre Straßen mit ihrem Blut fluten,
wir werden auf ihre Gräber spucken,
wir zerstören alles,
und danach bauen wir es wieder auf,
wir bauen unser Utopia,
und eure Zukunft!

Ich stehe hier heute mit euch,
dem drohenden Sturm entgegen blicken wir,
das tosende Meer hinter uns gelassen,
heute stehen wir an ihren Toren,
doch wir klopfen nicht höflich an,
wir sind hier um zu kämpfen,
die Diplomatie hat versagt,
also müssen die Waffen sprechen!
Wir sind die Begründer einer neuen Zukunft,
die Erschaffer einer besseren Welt!

Diese Zeilen sind mir heute spontan eingefallen als ich auf dem Weg nach Hause war. Ich musste sie gleich in mein kleines Notibuch eintragen um sie hier wiedergeben zu können, ist übrigens sehr zu empfehlen solch ein Notizbuch, denn die besten Ideen kommen einem immer in den unmöglichsten Situationen zu den unmöglichsten Zeiten
Also wer hat Lust auf eine zweite Renaissance? Diesmal werden wir aber nicht die Zeiten des Altrömischen Reiches wiederaufleben lassen, nein, diesmal lassen wir das Leben wiederaufleben! Wir brauchen keine Demokratie! Wir brauchen keine Monarchie! Und schon gar nicht brauchen wir eine Mischung aus beiden Systemen!

Was wir brauchen ist einen fähigen Mann oder eine fähige Frau! Jemand der in der Lage ist die Lage realistisch einzuschätzen, der weiß was das Volk braucht, jemand der kein Lobbyist ist, jemand der auf die Meinung der Anderen scheißen kann, jemand der Wahnsinn und Vernunft vereinen kann! Ich meine keine der bereits bekannten Regierungsformen! Wir brauchen einen neuen Entwurf für eine neue Zukunft, wir brauchen etwas was niemals erdacht werden kann und zugleich so simpel erscheint wie keine andere Form ... doch wie sieht diese Form aus?

1 Kommentar 27.5.11 22:14, kommentieren

Big Brother ...

Alle Jahre wieder möchte man fast sagen, wenn man die neue Staffel der scheinbar immer noch gut laufenden 'Reality-Show' im abendlichen Fernsehprogramm sieht. Mittlerweile enthalten ist sogar noch ein vielversprechender Untertitel 'The Secret'. In den meisten großen Städten sind einem vielleicht auch die Werbeplakate aufgefallen? Eigentlich nicht zu übersehen eine Mona Lisa die sich ihren Zeigefinger gegen die Lippen presst und man hört das typische 'Pst'-Geräusch fast schon automatisch dazu.

Seit jeher war Big Brother ja bekannt für seine, sagen wir mal, recht grotesken Charaktere, doch dies mal haben sie wirklich den vorläufigen Höhepunkt erreicht. Wir haben einen transsexuellen Mann namens Valencia mitsamt seinem Freund, eine mit Botox zugespritzte Frau die als markantestes Zeichen lispelt, eine prallbusige Blondine die angeblich auch mal in einem Pornofilm mitgespielt hat, ein Möchtegern-Model welches angeblich studiert, einen religiösen Fanatiker der laut Eigenaussage mit seinem Schutzengel eingezogen ist, ein verkapptes Ehepaar, welches aber nicht zeigen darf, dass es verheiratet ist und zu guter Letzt einen gescheiterten Sänger der nicht mal richtig deutsch kann. Die anderen Mitstreiter seien hier nicht erwähnt, weil sie nicht nennenswert in ihrem Auftreten sind.
Natürlich ist von Anfang klar wer zuerst 'gemobbt' wird - ja die Transe, weil sie eben eine Transe ist ... oh nein halt, natürlich weil sie einen so furchtbaren Charakter hat, so heißt es zumindest offiziell. Meine Meinung zu ihr, sie ist einfach nur brutal ehrlich zu den Leuten.

BB, wie es von den Fans genannt wird, ist einfach nur ein sozialer Mülleimer, wo man sehen kann, welche bizarren Menschen in unserem Land leben. Gleichzeitig kann man am Fernsehformat auch das erschreckend tiefe Niveau des deutschen Fernsehens erkennen.
Bonseres Highlight der strotzenden Intelligenz gefällig? Besagter Pseudo-Student, bei welchem man wirklich zweifelt wie jemand so dummes zu einem Studium kommt, führt gerne 'philosophische' Streitgespräche mit der blonden Pseudo-Pornodarstellerin. Dazu muss man sagen, dass sie sich in einer Art On-Off-Ja-Nein-Beziehung befinden, dass heißt, dass sie mal kuscheln und sich lieb haben und dann im nächsten Moment sich hassen.
Besagter Pseudo-Student versucht auch immer die Streitereien und Zickereien zwischen den anderen Bewohnern zu schlichten ... auf seine Art natürlich. Einfach gesagt lautet seine Taktik: Nicht Aussprechen lassen, durch übertönende Lautstärke das Wort immerzu ergreifen und natürlich wenn es an Argumenten mangelt beleidigen wir eben munter drauf los!

Man sollte BB nicht als realitätsnahe Show betrachten, sondern eher als Comedy-Show mit vielen unterschiedlichen Darstellern.
Tatsächlich kann man zum Beispiel über die Transe des Hauses oft köstlich Lachen, vor allem wenn man Menschen mit einer lächerlich arroganten Art lustig findet. Tatsächlich denkt sie, jeder wäre deutlichst schlechter als sie und sie ist die Beste und Schönste im Haus.

Ein kleiner Witz zwischendurch: Ein Bewohner wird gefragt wie viele Gebote gibt es den in der Bibel? Seine Antwort: 11.

Es ist wirklich verwunderlich, dass dieses Format immer noch weiter vorgesetzt werden kann wo man doch mittlerweile denken muss, dass die Hersteller rote Zahlen schreiben. Das vermutete man schon vor 2 Staffeln, aber scheinbar geht es doch immer weiter.

Ein Wort zu den Secrets: Die große Neuerung der Staffel ist, dass jeder Bewohner ein Geheimnis hat, welches es zu erraten gilt. Errät ein Bewohner das Secret eines Anderen so bekommt er ein Finalticket und der Bewohner dessen Secret aufgeflogen ist wird nominiert. Da gibt es dann so tole Secrets wie: Ich war auf 500.000 Trinkflaschen zu sehen oder ich habe Angst im Dunkeln oder ich habe höllische Angst vor Spinnen oder eben wir sind verheiratet.
Bislang sind schon einige Secrets aufgeflogen noch viel grotesker ist jedoch, dass die Bewohner, die sich sehr gut verstehen, sich ihre Secrets gegenseitig sagen ... sowas nenne ich Ziel verfehlt oder?

Zum Abschluss was zum Lachen oder Weinen: Die Bewohner haben ein Spiel eigens für sich entwickelt. Also man braucht eine Waage und unterschiedliche Gegenstände sowie Mitspieler. Jeder schätzt was ein Gegenstand wiegt und dann wird er gewogen, wer am ehesten mit seiner Schätzung richtig lag hat gewonnen ... kein Kommentar

1 Kommentar 26.5.11 22:38, kommentieren

Seelenfrust

Eines meiner absoluten Lieblingsthemen die völlig veralteten Ansichten der meist älteren Generation. Jeder der noch eine Oma oder ein Opa hat weiß wovon ich spreche und leider sind auch manche Eltern noch so geprägt.
Übertrieben dargestellt, die Leute, die etwa Homosexualität für eine Krankheit halten die nur von einem Priester geheilt werden kann. Oder jene Menschen die es für unmöglich halten mit über 30 Jahren noch unverheiratet zu sein.

Liebe Leute, wir leben im 21. Jahrhundert. In einer Zeit in der es nicht nur Homo- oder Heterosexualität gibt, nein wir haben auch noch A-, Bi-, Trans-, Metro- und Intersexualität im Angebot. In einer Zeit in der es mehr eheähnliche Gemeinschaften gibt statt richtige Ehen.

Viele Menschen glauben, dass man nur durch solche veralteten Ansichten Werte vermitteln kann. Soll ich mal erzählen wie psychologisch gesehen Werte vermittelt werden? Durch Märchen die man uns in der Kindheit erzählte, jene Märchen in denen immer nur das Gute siegt. Werte wie Loyalität, Treue, Moral und Ethik werden nicht durch einen politisch korrekt formulierten 'alternativen Lebensstil' beeinflusst ganz im Gegenteil solche Lebensweisen sind unheimlich erfrischend. Hinzu kommt ich wette, dass jeder von uns unbewusst oder bewusst zum Beispiel mal einen Menschen des gleichen Geschlechts geküsst hat, aber nicht dieser freundschaftliche Kuss, sondern jene Küsse die nach mehr schreien. Das ist vollkommen normal für alle Heranwachsenden da draußen. Selbst Tiere kennen Homosexualität!

Ich nehme mich da nicht aus, ich pflege auch keinen gutbürgerlichen Lebensstil á la feste Beziehung und feste Planung im Leben. Klar ich will mein Abitur und ein Studium, aber weiter planen? Wieso denn? Viele Dinge kann ich eh nicht beeinflussen. In dieser schnelllebigen Zeit ist es sowieso besser so flexibel wie möglich zu sein und keine feste Strukturen zu schaffen.

Gerade das Thema Sexualität ist bis heute ein Tabuthema aber warum? Was ist den an Sex so schlimm? Es ist ja nicht so, dass Sex etwas Tödliches oder Schädliches ist, ganz im Gegenteil, die meisten Menschen geben Sex als die schönste Beschäftigung der Welt an.
Ganz schlimm sind hier die Paare die sich über ihr ödes Sexleben beklagen, aber wenn man dann nachfragt ob sie auch mal drüber sprechen vernein sie. Leute, wenn ihr eurem Partner nicht sagt was ihr gern tun möchtet wird das nie was mit dem erfüllten Sexleben! Gerade wenn man einen festen Partner hat sollte es kein Problem geben darüber zu sprechen. Ich verlange nicht das man so total offen wie ich es manchmal tue darüber spricht, aber seinem Partner sollte man soweit Vertrauen das man ihm oder ihr sowas sagen kann oder?

Ich kann auch gerne wieder Statistiken herausholen! 49 Prozent der deutschen Frauen haben schon mal über Sex mit einer Frau nachgedacht. Sogar 53 Prozent der Männer hatten mal Lust auf einen Mann im Bett. 52 Prozent der Frauen hatten noch nie einen echten Orgasmus. 61 Prozent der Männer haben mal drüber nachgedacht sich selbst einen zu blasen, davon haben es die Hälfte probiert und von den Probierern haben es nochmals ungefähr ein Viertel auch geschafft. Wem das Wort 'Blasen' zu ordinär ist der kann es auch wissenschaftlich korrekt 'Fellatio' nennen.

Viele Menschen sind meiner Meinung nach zu verklemmt ehrlich!
Und eben auch dieses Problem mit der Ehe. Ich denke nur weil man 30 ist muss man nicht zwingend verheiratet sein und am besten noch Kinder haben. Man muss mit 30 auch noch keinen festen Beruf haben, kein Haus gebaut haben und schon gar keinen Baum gepflanzt haben!

Richtet bitte euer Leben nicht nach solchen Werten aus, gestaltet es lieber selbst so wie es euch gefällt. Bedenkt immer ihr lebt nur einmal also genießt es, lebt euer Leben und nicht das was euch andere aufzwingen wollen!

Ich habe mir diesen Grundsatz verinnerlicht! Ich dachte auch ich sollte vielleicht mal eine Beziehung haben in dem Alter, aber dann irgendwann dachte ich mir: Warum? Was bringt es mir den, außer wenn ich selbst damit zufrieden bin und ich es auch wirklich möchte.
Viele meiner Mitmenschen können das nicht verstehen wieso ich keine Beziehung möchte, weil sich doch alle Welt nach einem festen Partner sehnt und Liebe, aber ich eben nicht akzeptiert es endlich! Ich bin nicht alle Welt und nicht jedermann!
Klar ich hatte Beziehungen aber ich war nie glücklich in diesen Beziehungen. Ich bin eben kein Suchender der Liebe und ich brauche auch nichts Festes in meinem Leben.

Ich wollte nie eine Sicherheit im Leben haben, weil doch gerade das Risiko, also die Unsicherheit, für mich der Reiz am Leben ist. Ich bin eben in dem Punkt und eigentlich allgemein ein Adrenalinjunkie! Ich liebe den Nervenkitzel und das Gefühl des ausströmenden Adrenalins in meinem Körper!
Für meinen Geist gibt es auch keine Grenzen, nichts was für mich unmöglich ist. Ich glaube nicht daran das mich irgendwas stoppen kann, ausbremsen ja, aber niemals vollständig stoppen. Wenn ich etwas wirklich will kämpfe ich bis zum bitteren Ende dafür, meist unter hohen Verlusten aber dafür mit einem Sieg!

Ich werd jetzt mal lieber eine Pause machen, weil mich dieses Thema emotional echt stresst gerade! Aber wenigstens konnte ich es mal aufschreiben, ein wenig den Frust wegtippen sozusagen.
Ich kann echt jedem nur sagen, ihr alle seid etwas ganz Besonderes egal ob ihr irgendwelche Makel habt oder nicht, scheißt auf eure Makel, zieht euer Ding durch, lebt wie ihr es wollt und lasst euch von niemanden unterdrücken! Es klingt zwar esoterisch, aber wir alle sind wie Lichter und wenn ich sehe wie schwach manches Licht nur noch glüht vergeht mir die Freude am Leben. Doch egal wie sehr ihr am Boden seid, macht weiter, kämpft einfach egal wofür, seid einfach immer mit eurem Hirn und eurem Herzen dabei dann lohnt es sich zu kämpfen!

1 Kommentar 25.5.11 23:57, kommentieren

Angst vorm Alter?

Das Alter, ein schwieriges Thema nicht wahr? Jeder verbindet etwas anderes mit diesem Thema und meist sind diese Verbindungen nicht sonderlich positiv. Angefangen von drohenden Schluchten im Gesicht und Altersflecken bis hin zur gefürchteten Demenz und dem guten alten Alzheimer. Und ebenso vielseitig wie die Verbindungen mit dem Alter sind, ebenso vielseitig geht man damit um.

Was tue ich selbst mit meinen zarten fast 20 Jahren? Gar nichts! Nein ich schmiere mir nicht täglich irgendwelche Cremes in mein Gesicht in der Hoffnung keine Falten zu bekommen.
Tatsächlich bekämpfen die meisten Menschen das Alter nur an der Oberfläche mit Hilfe von verschiedensten Cremes. Wir kennen sie sicher alle aus der Werbung und wir alle wissen doch im Grunde bringen die nix und das kann man sogar wissenschaftlich bestätigen. Kleines Beispiel gefällig? Es gibt unzählige Cremes mit Kollagen. Jeder Hautarzt lacht über diese Cremes, denn das Kollagen kommt gar nicht tief genug in die Haut um dort überhaupt etwas zu bewirken. Es verpufft schlichtweg an der Lederhaut, der schützenden Zwischenhaut in der Haut.

An der oberflächlichen Bekämpfung lässt sich aber einiges an uns Menschen gut erkennen. Zum einen sind wir wirklich verdammt oberflächlich und zum anderen sind Falten das sichtbarste Zeichen des Alters. Den scheinbar langsameren Zerfall von Geist und körperlicher Leistungsfähigkeit nimmt man nicht so direkt war. Aber man ist ja spätestens zur morgendlichen Pflege gezwungen sich im Spiegel anzusehen.

Zum anderen frage ich mich immer wieder was so verwerflich an den Verwerfungen im Gesicht sein soll? Mal ehrlich, wenn ich eine ältere Dame mit Krähenfüßen sehe, dann denke ich nicht im geringsten daran das sie ihre Creme wohl vergessen hat. Nein, denn man muss sich nur fragen wann den Krähenfüße entstehen? Sie entstehen wenn man herzlich lacht! Wenn man richtig heftig Lachen muss dann zieht man oft auch die Augen zusammen und dadurch entstehen Krähenfüße. Zurück zur alten Dame, in dem Moment der Sichtung der Krähenfüße muss man denken sie hatte viel Spaß im Leben!
Seinen grotesken Höhepunkt erreicht die Bekämpfung des Unvermeidlichen dann wenn man zum Schönheitschirurg pilgert. Jeder kennt doch diese lebenden Botoxkanister aus dem öffentlichen Leben oder? Die Frauen deren Lippen eher an Schlauchboote erinnern? Ja genau, und die selben Frauen lassen sich systematisch ihr Gesicht lähmen nur um keine Falten zu bekommen. Liebe Frauen die ihr das tut, noch effektiver als ein Gift wäre die Entfernung der Gesichtsmuskulatur und die braucht man auch nur einmal zu machen!

Natürlich sei an dieser Stelle erwähnt das es auch einige Männer gibt wie Silvester Stallone der ja ähnlich mit Botox umgeht wie manche Frau.

Schuld an der Angst vor dem Alter sind wir selbst. Überlegen wir mal wo alte Menschen in der Gesellschaft gesehen werden - entweder unter der Erde oder im Pflegeheim. Das es anders gehen kann zeigt uns zum Beispiel Japan. Dort werden die Alten und vor allem die verstorbenen Alten förmlich verehrt. Dort schätzt man die Weisheit des Alters noch mehr als die Faltenfreiheit eines jungen Gesichts.
Sicher alte Menschen kosten das Gesundheitssystem viel Geld durch ihre Pflege, aber im Gegenzug haben sie das Geld ja auch ihr lebenlang eingezahlt oder?

Ich für meinen Teil habe keine Angst vor Falten. Ich mache mir dafür mehr Gedanken um den geistigen Zerfall im Alter.
Dagegen kann man auch aus wissenschaftlicher Sicht gut vorgehen in dem man das Hirn trainiert, denn das Hirn funktioniert nach dem Rationalisierungsprinzip oder dem 'Use-It-Or-Lose-It-Prinzip'. Was man nutzt bleibt erhalten und was nicht kommt eben weg.
Wenn man sein lebenlang einen geistig anspruchsvollen Job geleistet hat á la Lehrer, Psychologe, Arzt oder Autor bleibt man länger bei Verstand.

Fazit: Statt Tiegel voll aufjüngender Cremes zu kaufen sollte man lieber zu guter Lektüre und Rätsel greifen. Und wenn man sich unbedingt spritzen lassen will dann statt mit Botox mit einer Grippeschutzimpfung, die bringt zwar auch nicht wirklich viel, aber der Durst nach der Spritze ist gestillt ;-)

1 Kommentar 25.5.11 23:56, kommentieren

Knappe Zeit? So'n Quatsch!

Wir leben in einer der wohl schnelllebigsten Gesellschaften der Geschichte. Heute muss alles schnell gehen! Der Kaffee wird gleich im Gehen getrunken, die E-Mails kann man von seinem Handy aus abrufen und ins Netz kann man sowieso schon von jedem Ort aus. Normalerweise müssten doch alle Menschen viel zu viel Zeit haben oder? Falsch gedacht!
Aussagen wie : "Mein Tag müsste 30 Stunden haben!", hört man immer öfter. Für alles und jede Tätigkeit ist heutzutage zu wenig Zeit übrig und das obwohl wir doch sowieso schon alles gleichzeitig machen. Ich bin ein gutes Beispiel dafür: Morgens auf dem Weg zur Arbeit höre ich in der Bahn Musik, esse eine Kleinigkeit als Frühstück und lese nebenbei noch eine Zeitschrift. Ich mache 3 Dinge gleichzeitig! Und ich bin beileibe nicht der einzige Mensch der das so handhabt. Immer wieder sehe ich Menschen die Kaffee trinken, irgendetwas lesen und gleichzeitig noch telefonieren und das alles auf dem Weg zur Arbeit.

Okay wenn also alles schneller und 'to go' wird wieso dann das Gefühl der zu wenigen Zeit? Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Dadurch das man heute so gut wie alles machen kann haben wir im Vergleich zu unserer verfügbaren Zeit zu viele Möglichkeiten irgendeine Aktivität auszuführen. Wir haben also nicht zu wenig Zeit, sondern nur zu viele Möglichkeiten.

Bedenkt man mal was die Menschen früher vor 500 Jahren alles hatten. Die hatten ihre Arbeit und wenn sie etwas besser betucht waren vielleicht ein Hobby á la Reiten. Die hatten dann zu viel Zeit, aber zu wenig Möglichkeiten diese für sich selbst sinnvoll zu füllen.
Wir können heute alles machen! Wir können in ein Kino, ins Theater, die Oper, ein Museum, in den Zoo, in ein Cafe, in eine Disko und so vieles mehr. Noch mehr Möglichkeiten haben wir zu Hause: sehe ich heut Fernsehen, geh ich lieber ins Internet, höre ich lieber Musik oder lese ich ein Buch?

Durch die vielen uns offenstehenden Möglichkeiten wissen wir oft nichts sinnvolles mit uns anzufangen, denn wir haben die typische 'Qual der Wahl'. Wenn wir ein Buch lesen könnten wir einen guten Film verpassen, aber schauen wir einen Film könnte ich ein gutes Album von meinem Lieblingskünstler verpassen.
Statt alles Schritt für Schritt tun zu können versuchen wir eben ein Buch zu lesen und gleichzeitig das neueste Album von jemandem zu hören. Wir werden zu Multitaskern aus Angst etwas zu verpassen.

Wenn mich jemand fragt wie man dieser Sache vorbeugen kann gibt es nur eine Möglichkeit: Setz dir Prioritäten! Es müssen keine rationalen Prioritäten sein sondern einfach sich selbst bewusst werden was man jetzt gerade möchte. Und vor allem sich damit abfinden können das man dann eben nicht sofort den aktuellesten Film sehen kann. Der Film läuft einem ja nicht weg! Nur weil man ihn heute nicht schaut, heißt das ja nicht das man morgen dazu keine Chance mehr hat.

Dieses einfache Grundprinzip der Prioritätensetzung gilt natürlich auch für all jene die auf Arbeit zu wenig Zeit haben. Einfach eine Liste machen und aufschreiben was man am dringsten Tun muss - neudeutsch nennt man das To-Do-Liste.
Auch ganz wichtig, selbst wenn Zeitdruck droht nicht unter Druck setzen lassen. Trotzdem im normalen Tempo weiterarbeiten. Das Problem wenn man sich selbst unter Druck setzt, man pusht sich dann selber total hoch. Und wenn das Hirn unter Stress oder Druck steht schaltet es in einen Fluchtmodus bei dem es nicht mehr richtig denken kann. Jeder der schon mal richtig gestresst war kann dann nicht mehr denken. Stattdessen aktiviert das Hirn die körperlichen Reserven, der Herzschlag geht hoch und das Adrenalin flutet den Körper. Das Hirn denkt wirklich es müsste jeden Moment flüchten.

Vor ein paar Millionen Jahren hätte uns dieser Mechanismus noch das Leben gerettet, aber heute müssen wir vor keinen wilden Tieren weglaufen, stattdessen nervt uns unser Chef.
Deshalb immer versuchen ruhig zu bleiben. Ich weiß, dass das am Anfang sehr schwer ist, weil man es sich so angewöhnt hat, es liegt uns im Blut so auf Stress zu reagieren, doch wer es einmal geschafft hat sich nicht unter Druck zu setzen, der schafft es dann immer wieder.

Fazit: Egal ob in der Freizeit oder auf Arbeit immer Prioritäten setzen. Was möchte man gerade tun in der Freizeit oder was muss am dringlichsten erledigt werden auf Arbeit. Einfach einen Schmierzettel mit einer To-Do-Liste machen.
Und wenn Stress herrscht aus Zeitgründen, nicht stressen lassen und nicht aufregen. Selbst wenn ihr euch aufregt, wird das die Zeit auch nicht verlangsamen oder euer Problem lösen! ;-)

Etwas in eigener Sache: Wenn ihr wollt das ich über ein bestimmtes Thema schreiben soll schreibt es einfach als persönliche Nachricht an mich, würde mich sehr freuen wenn ich euch weiterhelfen kann.

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