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Selbstbewusstsein ... wasn das ?!

Die meisten Menschen haben mit meinem heutigen Thema ein ziemliches Problem glaube ich - es geht um das Selbstbewusstsein!
In der Grundausstattung hat jeder Mensch ein Selbstbewusstsein, bei dem einen ist ein dürres Pflänzchen und bei dem anderen ist ein wahrer Mammutbaum. Und viele Menschen, vor allem die, welche das dürre Pflänzchen ihr eigen nennen, fragen sich, wie man einen Mammutbaum statt einem Pflänzchen haben kann.

Jetzt könnte man sich der meist psychologisch angehauchten Literatur zuwenden und nachlesen wie man effektiv ein Selbstbewusstsein erlangen kann. Dort wird einem dann meist gesagt, man solle sich nicht um die Gedanken der Anderen scheren. Tatsächlich geht es oft um diesen Punkt. Viele Menschen fragen sich immer zu Sachen wie: "Kann ich das heute tragen oder werden die Anderen mich auslachen?" Viele Menschen leben nicht mehr ihr Leben, sondern sie leben das Leben der Gesellschaft oder eben der Anderen.

Solche Menschen sind es die sich der Mode anpassen, aber nicht weil ihnen selbst die Mode gefällt, nein sie wollen nur zu den Anderen gehören und nicht weiter (in ihren Augen) negativ auffallen. Dieses Verhalten bezeichnet man gern als depressives Verhalten. Diese Menschen mit solchem Verhalten sind einfach dafür geschaffen ein mickriges Selbstbewusstsein zu haben.
Dem entgegen steht das schizophrene Verhalten, also jene Menschen die meist durch sehr skurriles Auftreten auffallen möchten. Sie haben schlicht Angst davor so zu werden wie die Gesellschaft und sträuben sich deshalb gegen alles was die Gesellschaft will. Solche Menschen sind klischeemäßig zum Beispiel Aussteiger, Menschen mit alternativen Lebensstillen oder früher auch Hippies genannt.

Niemand soll so sein wie der depressive oder schizophrene Typ! Es geht viel mehr darum ein gesundes Mittelmaß zu finden zwischen Anpassung und Auffallen.

Dieses Mittelmaß zu erreichen ist sehr schwer. Es ist wie als würde man ständig versuchen einen Holzstab auf einem Finger zu balancieren und dabei auf einem Bein durch die Welt zu hüpfen, also schlicht unmöglich. Das sagt aber niemand, schon gar nicht die Literatur! Dort wird einem suggeriert das alles nur mit Willenskraft und Ausdauer zu tun hat.

Der Willenskraft stimme ich zu. Ein gesundes Selbstbewusstsein erwächst nicht aus dem Lob anderer Menschen, viel mehr muss man sich selbst loben. Man muss Dinge tun auf die man stolz sein kann. Ein kleines Beispiel? Man nimmt sich vor jeden Tag 30 Minuten zu Joggen. Natürlich kostet eine sportliche Aktivität unheimlich viel Überwindung, noch viel schwerer wird es wenn man vielleicht 8 Stunden lang sowieso schon irgendwelcher Arbeit nachgehen muss. Wer hat schon von sich aus Lust nach der Arbeit noch Sport zu machen?
Doch genau mit diesem Mittel baut man Selbstbewusstsein auf! Man nimmt sich etwas vor, tut es dann auch und kann stolz auf sich sein. Aus diesem Stolz und dem Wissen man hat etwas geschafft, erwächst Selbstbewusstsein oder besser gesagt Selbstvertrauen.

Man muss sich nicht bewusst werden das man man Selbst ist, sondern man muss lernen sich Vertrauen zu können und nicht immer nur den Anderen! Kommen wir wieder zum Modebeispiel. Ein Mensch mit hohem Selbstvertrauen weiß einfach das er gerade gut angezogen ist. Und weil er das weiß und sich sicher dabei ist, strahlt er das auch aus! Genau da liegt der Schlüssel!
Ein Mensch der einen Adoniskörper hat, aber eigentlich nicht mit sich zufrieden ist kann unter Umständen unattraktiver wirken als ein Mensch mit normalem Körper aber Selbstzufriedenheit. Ganz nach dem Motto: 'Man ist so schön wie man sich fühlt!'

Natürlich kann man sich selbst nicht so wahrnehmen wie es ein Außenstehender tut. Man könnte sich einfach mal selbst filmen und beobachten wie man sich verhält. In der Psychotherapie von Menschen wird das schon lange so gemacht. Durch das Beobachten seiner eigenen Selbst auf einer Videoaufnahme kann man sich fast objektiv einschätzen.
Es wird einem dann viel bewusster wie man sich eigentlich verhält. Menschen die cholerisch sind oder sehr schnell aggressiv werden bemerken das oft gar nicht, für sie ist dieses Verhalten normal. Doch wenn sie sich von außen betrachten, nur durch das Objektiv einer Kamera, dann merken sie erstmals wie schlimm ihr Verhalten eigentlich ist.

Achtet auf eure Körpersprache Leute! Bewusst können wir Körpersprache nicht unbedingt deuten, außer wir wurden dafür ausgebildet, aber unterbewusst wissen wir wie ein 'gebrochener Mensch' dasitzt und wie ein 'stolzer Mensch' dasitzt.

Fazit: Tut etwas für euch selbst, schafft etwas was ihr euch vornehmt! Setzt aber keine zu hohen Ziele ansonsten seid ihr frustriert. Setzt euch ruhig erst mal kleine Ziele und lobt euch selbst wenn ihr sie geschafft habt. Es dauert eine Weile und es braucht einiges an Lob damit euer Selbstvertrauen gestärkt wird, aber es wird auf jedenfall gestärkt!
Es würde mich freuen wenn Ihr, die Ihr das lest, diesen Rat befolgen würdet und mir via Kommentar sagen würdet ob es funktioniert und ob ihr euch anders fühlt und wahrnehmt!

4 Kommentare 25.5.11 23:53, kommentieren

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Ich denke, also bin ich !?

Ein großer Philosoph sagte einmal: "Ich denke, also bin ich."
Seit diesem Satz halten wir uns für die höchsten Geschöpfe auf dieser Erde weil wir Denken können, so glauben wir zumindest. Niemand hinterfragt jemals was es überhaupt bedeutet zu Denken. Noch viel wichtiger ist, niemand fragt ob nicht auch Tiere denken können. Jeder der einen Hund sein Eigen nennen darf weiß, dass man dem Tier viel beibringen kann, es merkt sich Kommandos und weiß irgendwann wofür es belohnt und wofür es bestraft wird. Sicherlich ein Hund kann nicht unsere Sprache lernen, aber vielleicht nicht weil es sein Hirn das nicht hergeben würde, vielmehr sind seine Stimmbänder nicht dafür konzipiert.

Womit ich mich aber eigentlich auseinandersetzen möchte sind die Schattenseiten unseres Denkens. Wie alles auf der Welt hat unsere Gabe zur Intelligenz eine gewaltige Schattenseite!
Das positive am Denken ist, dass wir dadurch all die wundervollen Errungenschaften erlangen konnten wie das Rad, den elektrischen Strom und Ed Hardy. Wir sind in der Lage logisch und mathematisch zu Denken, können aber gleichzeitig auch Kunst in Bild, Schrift und Musik schaffen. Wir sind also nicht alle nur einfache Rechenmaschinen, wie jene an der ich gerade sitze und meinen Text niederschreibe. Natürlich kann ein Computer ein Bild erschaffen ohne jede Frage, aber in dem Bild würde all das Fehlen was ein Mensch einem Bild geben kann - Emotionen und einen gewissen Hintergedanken.
Doch so wunderbar kreativ wir auch sein können, diese Kreativität kann uns schnell zum Verhängnis werden. So wundervolle bunte Welten mit vielen Blumen und fröhlichen Menschen wir erschaffen können, so grausame graue Welten mit Tod und Zerstörung können wir gleichfalls erschaffen. Das meine ich in zweierlei Hinsicht.

Die erste ist die Hinsicht mit der etwa Hitler handelte. Er dachte er würde der Welt einen Gefallen tun wenn er ihr seinen Willen, seinen Traum, aufzwingt. Für ihn war es vollkommen legitim Menschen auf bizarre Weise umzubringen wie etwa durch Brennöfen oder Gaskammern. Ja, auch solche Ideen zeugen von einer gewissen Form von Kreativität. Sicher nicht die Kreativität die man sich gerne mal in einem Museum in New York ansehen möchte nach einem stressigen Arbeitstag, aber immerhin Kreativität.
Die zweite und zugleich persönlichere Schattensein unseres Denkens ist unsere Schwarzseherei. Sie ist der Teil der etwa für das Gefühl der Existenzangst zuständig ist oder der Teil der alle Mütter dieser Welt in ständiger Sorge um ihr Kind hält. Es ist die Fähigkeit eine schlechte Situation, ähnlich wie in einer Karikatur, so weit auszumalen, dass sie schon mehr als bedrohlich wirkt. Jeder kennt dies Gefühl.
Man bekommt etwa gesagt, dass die eigene Arbeitsstelle eventuell wegrationalisiert werden soll. Augenblicklich malt man sich die grausamsten Horrorszenarien aus! Was tun wenn ich arbeitslos werde? Wie soll ich noch genug Geld für Miete und andere Kosten aufbringen? Wie kann ich meine Familie oder mich selbst ernähren?

Wichtig ist zu beachten, dass die Situation der drohenden Arbeitslosigkeit gar nicht feststeht. Es kann auch nur ein Gerücht sein, welches gerade auf Arbeit rumgeht, ausgedacht von der Chefsekretärin die sich einfach mal einen bösen Spaß erlauben wollte.

Diese Schattenseite hat natürlich auch einen gewissen Zweck. Sie soll uns in drastischer Weise zeigen was alles auf uns zukommen kann, ich betone das Wort 'kann'!
Das manche Menschen dieses Angstgefühl ständig zu haben scheinen und vollkommen unsicher durch die Welt laufen habe ich noch gar nicht erwähnt. Diese Menschen bewegen sich durch die Weltgeschichte als würden sie auf rohen Eiern laufen und Angst haben das sie eines kaputt machen. Dabei müssen solche Menschen merken und wissen, dass es oft gar nicht anders geht als die Eier kaputt zu machen!
Solche Menschen sind es die sich meist nach Prüfungen fertig machen, die sich jeden Fehler mehrmals am Tag selbst vorwerfen und die ohne ein gesundes Selbstbewusstsein.

Diesen Menschen möchte ich jedesmal nur sagen ihr seid auch nur Menschen! Menschen schaffen nicht alles zur vollsten Perfektion. Nur weil man in einer Prüfung mal gefühlsmäßig schlecht abgeschnitten hat muss sie doch nicht gleich schlecht sein, man muss erstmal das Ergebnis abwarten! Genausowenig kann man auch mal einen Fehler machen, es gehört einfach zum Leben Fehler zu machen. Die Kunst ist aus diesen Fehler wieder zu Lernen!

Ich könnte jetzt anfangen mit positivem Denken, aber davon halte ich nicht viel. Vielmehr wirkt es wenn man sich bewusst macht, dass das was sich mein Hirn gerad zusammenspinnt nur Gedanken sind, aber eben nicht die Realität! Nur weil ich mir ausmale wie ich morgen meinen Job verliere heißt das noch lang nicht das es auch so kommt oder?
So Hirn und unsere Vorstellungskraft mögen im eigenen Körper große Macht haben, aber nicht außerhalb des Körpers!

Also macht euch bewusst, dass das was ihr denkt, nur eine von Millionen von Realitäten ist! Riskiert einfach mal etwas im Leben! Traut euch mal auf den Tisch zu hauen und habt nicht immer Angst etwas kaputt zu machen! Klar manchmal wird etwas kaputt gehen, aber was kaputt geht kann man auch wieder reparieren oder notfalls neukaufen oder?

In diesem Sinne noch einen risikofreudigen Tag!

Euer DrCid

1 Kommentar 21.5.11 20:08, kommentieren

Kopfhörer? Kein Geld für ... !?

Mal wieder eine schöne Geschichte aus meiner Heimatstadt Halle.

Ich denke mal solche Jugendliche gibt es in jeder größeren Stadt. Sie sehen aus wie Bushido-Verschnitte. Stone-Wash-Jeans die in weißen Tennissocken stecken. Meist weiße Kapuzenjacken mit Logos von namenhaften Herstellern. Im Sommer natürlich ganz stilsicher ein T-Shirt von einem namenhaften Hersteller *hust* Ed Hardy *hust*.

Ich bin sicher auch kein Stilwunder und hab sicher auch einen Stil der nicht jedem gefällt, allein schon des Sakkos wegen, aber mal ehrlich, welcher normale Mensch steckt seine Hose in seine Socken? Die einzigen Menschen bei denen das okay ist sind Radfahrer damit die gute Hose nicht hängenbleibt in dem Gangschaltungsgedöhns des Fahrrads.

Doch das wichtigste und nervigste Ding an diesen Jugendlichen ist das sie offenbar kein Geld für Kopfhörer haben!

Montag Morgen. Man sitzt noch etwas verschlafen in der Bahn, wir alle kennen es, Montag Morgen ist der schlimmste Tag plus Morgen überhaupt! Man sitzt dort in aller Ruhe und lässt sich von den sanften Bewegungen der Bahn, die sich wie eine Schlange durch die Innenstadt schlängelt, langsam in einem Nahe-am-Schlaf-Zustand bringen. Doch dann kommen sie, die Jugendlichen mit ihren Hosen in den Socken und ihren überteuerten IPhones. Schlagartig wird die Ruhe durch abartige Klänge deutscher Brutalo-Rap-Musiker zerrissen die darüber singen wie gern und oft und heftig sie Sex haben. Was man dort hört, was ihrer Meinung wohl der Realität entspricht, sowas kommt nicht mal in einem Porno vor Leute!
Textzeilen wie 'Ich fick dein Arschloch solang bis es blutet!" wird man nicht mal in richtigen Hardcore-Filmchen finden!

Es ist mir egal wenn man sich sowas anhören möchte von mir aus aber dann bitte mit Kopfhörern! Ich zwinge auch nicht jedem in der Bahn meine Musik auf oder? Nein ich höre sie mit meinen Kopfhörern!

Das schlimmste ist man kann den Kängen meist nicht entwischen, denn unsere Straßenbahnen sind nicht solang wie manche in Leipzig. Die Standardbahn (fachsprachlich MGT genannt) hat 3 Abteile die von 2 Gelenken zusammengehalten werden. Selbst wenn sich die Jugendlichen in den letzten Abteil setzen hört man diese Musik vorne auch noch!
Im MGT-K hat man gar keine Chance dank nur 2 Abteile und von den alten Tatra-Wagen muss ich erst gar net anfangen, die haben nur ein Abteil!

Schlimmer wird es nur noch wenn sie anfangen Kommunikation zu betreiben á la 'Ey Alda!'. Sehr geil am Montag ist immer wieder zu hören wie sie sich über ihre Wochenenden austauschen und wie zugedröhnt und besoffen sie waren. Ganz ehrlich ich bin erst 19 (bald 20 Jahre alt), aber wenn diese Jugendlichen meine Zukunft sind ... nein Danke!

Ich hab mir wirklich schon überlegt einfach mal die Bahn mit meiner Musik zu konfrontieren. Vielleicht wollen die Leute ja den Soundtrack zu Inception hören oder Jamie Woon. In meinen Augen wäre das auf jedenfall besser als Sido und Bushido!

1 Kommentar 19.5.11 00:09, kommentieren

Project X47 - Ein Flug und eine Erinnerung II

Ich möchte dich ja nicht von deinen Erinnerungen abhalten, aber wir sind gleich da James.

Langsam tauchte vor ihnen die Ark auf. Und sie war wirklich überwältigend. Sie sah aus wie ein gewaltiges Schwert aus glänzendem Metall. Ihr Antrieb befand sich dort wo der Griff des Schwertes gewesen wäre. Die ganze klingenförmige Hülle entlang befanden sich Geschütze aller Art. Weiter vorne befand sich auch die Brücke des Schiffes. Im Gegensatz zu den von Menschen gebauten Schiffen hatte die Ark keine Brücke mit einer Glaskuppel. Die Ark projezierte das was man sehen würde einfach auf die Metallwände der Brücke. So eine Technologie hatten wirklich nur die Vorfahren. Die Ark schwebte momentan vor einer nicht einmal halb so großen Sonne wie die Ark selbst groß war.

Dir ist klar das sie fragen stellen werden James. Sie kennen dich vielleicht noch von früher, aber du musst mir ja sowieso das Reden überlassen.

James Schiff steuerte auf den Hangar der Ark zu. Der Hangar dieses Schiffes war, wie eigentlich das ganze Schiffe, einfach nur riesig. Dort fanden gut 1000 Jäger der Menschen Platz.
Der Kommandant der Ark General Momentum, ein wahrer Veteran und Held dieses Krieges, begrüßte James und sein Schiff persönlich via Funkübertragung.

Schönen guten Tag Jamie! Schön sie mal wieder zu sehen, wir dachten schon der Feind hätte sie bekommen.
Nein General, ich war in Einrichtung 00, man schickte mich dorthin im Zuge meiner Ausbildung.
Das wusste ich nicht, aber sie kennen ja die Informationspolitik der Army. Kommen sie erst mal auf die Brücke, ein Offizier wird sie zu mir bringen.

Mit einem widerlich lauten Knacksen schloss der General die Verbindung und der automatische Landeprozess konnte beginnen.

Im Hangar angekommen sah Jamie auch gleich den Offizier oder besser gesagt die Offizier von General Momentum.

Willkommen an Bord Mister Renner.
Hallo Miss ... ?
Oh verzeihen sie meine Manieren. Ich bin Officer Liv Opal. Ich diene seit 2 Jahren hier auf der Ark. General Momentum erzählte mir bereits von ihnen.
Ich hoffe er hat gutes über mich berichtet, Officer Opal.
Bitte nennen sie mich einfach Liv und folgen sie mir bitte. Ich soll sie auf die Brücke der Ark geleiten.

Liv war eine außergewöhnlich hübsche Frau. Sie hatte derart langes dunkelblondes Haar das es ihr fast bis zu den Hüften ging. Ihr Gesicht war perfekt, lediglich ein kleiner Leberfleck über der Lippe störte eventuell etwas. Sie trug scheinbar immer eine kleine Brille, die allerdings kaum auffiel da sie so unauffällig war durch ihren fehlenden Rahmen.
Im Gegensatz zu den meisten Offizieren trug sie scheinbar keine Waffen bei sich auf einen Metallstab den man ein- und ausfahren konnte. Eingefahren sah er dann nur noch aus wie ein Stift.

Ich hoffe sie sind gut hierher gekommen?
Haben sie mich erwartet?
Nein, wir rechneten überhaupt nicht überhaupt jemanden hier anzutreffen fernab der menschlichen Kolonien und Basen. Doch wie ich hörte gibt es hier in der Nähe eine unserer Bibliotheken Einrichtung 00 nicht wahr?
Und genau von da komme ich.
Wissen sie was sie dort tun sollten?
Ehrlich gesagt nein, der Illuminat, der auch gerade mit ihnen spricht, sagte mir ich solle dort etwas lernen.
Er spricht mit mir? Wie meinen sie das?
Ich habe meine Stimme verloren wegen dem Cryo-Schlaf. Naja und er steckt jetzt sozusagen in meinem Kopf und sagt das was ich denke.
Beeindruckend! Ich hörte von den zahlreichen Nebenwirkungen der Cryo-Technologie. Wenn sie möchten, wir haben ein paar Ärzte hier die können ihnen vielleicht helfen.
Ja das wäre wirklich nett wieder die eigene Stimme zu haben.

Nach gut gut 15 Minuten Laufen kamen sie auf der Brücke an.

1 Kommentar 17.5.11 23:58, kommentieren

Project X47 - Ein Flug und eine Erinnerung I

Ich dachte mir ich nutze mal die Zeit während wir fliegen um ein wenig über dich zu erzählen, denn ich weiß du hast ja vieles vergessen. Schließlich bestand dein Leben ja noch aus mehr als nur Schule und Ausbildungen. Tatsächlich habe ich über dich eine ziemlich dicke Akte gefunden mit vielen verschiedenen Gutachten und Meinungen.

Wie jedes Kind hattest auch du 2 Elternteile, die allerdings sehr schnell verstorben sind. Du warst damals 6 Jahre. Sie starben beide bei einem verherrenden Autounfall als sie dich von deiner Oma abholen wollten. Daraufhin kamst du zu Pflegeeltern. Du warst noch viel zu jung um das alles zu verstehen, aber irgendwie scheint es auch gut gewesen zu sein, denn du hast deine Pflegeeltern als deine leibhaftigen Eltern akzeptiert.
Dein IQ lag immer weit über der Norm, aber dein emotionaler Quotient, also die Fähigkeit emotional zu agieren und zu reagieren war schon immer deutlich unter dem Durchschnitt. Du warst schon immer ein Einzelgänger und hattest oft Probleme im Umgang mit anderen Gleichaltrigen.

Du hattest immer hohe Ziele und hättest alles für deine Karriere getan. Du wolltest dein Abitur nachholen und etwas Studieren, aber du hast dich letztlich doch für das Militär entschieden, aber warum, dass ist hier nicht vermerkt.
Dein Wunsch war etwas zu Verändern, etwas zu Bewegen. Du warst wie man so schön sagt ein kleiner Revolutionär und trotz deiner schwierigen Persönlichkeit, die man fast als Misanthropie bezeichnen kann, hattest du viele und gute Freunde.

Ein Psychologe war schlichtweg von dir begeistert, von deiner starken Persönlichkeit, deinem Auftreten und deinem Umgang.
Doch ein Ereignis in deinem Leben hat alles verändert, hat vor allem dich und deine Persönlichkeit verändert - der Tod deines besten Freundes. Er starb bei einem Autounfall und du warst sozusagen live dabei. Dieser Verlust hat dich vielleicht zu dem gemacht was du jetzt bist. Ein starker Charakter mit einem weichen Kern. So zumindest die Aussage der meisten psychologischen Gutachter.

Du erinnerst dich, nicht wahr, James?

James wirkte sichtlich aufgewühlt und seine Gedanken wirbelten umher. Ihm schossen die Bilder seines Lebens durch den Kopf.
Er sah seine Eltern vor seinem geistigen Auge, seine Einschulung, seinen besten Freund, seine erste Freundin, seine erste Trennung und den Tod des Menschen, der ihm am meisten bedeutet hat.

Ist das was du gerade empfindest Trauer?
James nickte nur.
Ich wusste nicht zu welchem Empfindungen ihr Menschen fähig seid, aber es fühlt sich furchtbar an, ich bin froh das ich so etwas nicht empfinden muss.
Nunja die positive Nachricht ist du hast dein emotionales Gedächtnis wieder. Ich wusste, dass das klappen würde. Auch wenn es nicht beabsichtigt war das du eine so traurige Emotion wahrnimmst, aber scheinbar ist dies das schmerzlichste und einprägsamste Ereignis in deinem Leben bisher gewesen und damit eben auch der Schlüssel zu diesem Teil deines Gedächtnis.

James versuchte seine Tränen zurückzuhalten.
Er konnte sich an den Unfall erinnern als wenn er gerade passieren würde.
Es war ein Abend, eigentlich ein recht schöner lauwarmer Abend. James war mit seinem besten Freund in seinem Auto unterwegs. Die Beiden waren wie ein Herz und eine Seele. Ihre Verbindung zueinander war wie eine Seelenverwandtschaft und noch so viel mehr.
Sie waren auf dem Weg um etwas Einkaufen zu gehen. Sie wollten eine Party geben und brauchten noch ein paar gute Getränke. Sie kamen an diese Kreuzung und hatten eigentlich die Erlaubnis weiter fahren zu dürfen.
Mitten auf der Kreuzung blickte James zu ihm herüber. Er sah noch dieses andere Auto, wie die Scheinwerfer des Autos immer größer und heller wurden. Langsam wurde ihm bewusst, dass dieses Auto nicht bremsen würde. James wollte gerade etwas sagen, doch in diesem Moment war es schon zu spät, die beiden Wagen stießen in einem ohrenbetäubenden Knall aufeinander.
James und sein Freund flogen mitsamt dem Wagen über die halbe Kreuzung. Die Scheiben splitterten, das Auto drohte sich zu überschlagen und James schloss die Augen in der stillen Hoffnung dies sei ein Alptraum. Als er seine Augen wieder öffnete war alles vorbei.

1 Kommentar 17.5.11 00:02, kommentieren

Project X47 - Die Ark I

Nun ich überlege wo wir hin könnten James. Laut meinen Informationen müsste die Ark ganz in der Gegend sein.
Du kennst die Ark nicht? Das wundert mich, denn immerhin gilt sie als das Raumschiff schlechthin. Nun die Ark ist ein weiteres Artefakt der Vorfahren. Sie sieht aus wie ein mittelalterliches Schwert. Als ihr Menschen sie gefunden habt steckte sie tatsächlich wie ein Schwert in einem Planeten. Es gelang euch die Ark wieder funktionstüchtig zu machen und sie vor allem weider zum Fliegen zu bringen.
In mehreren Datenbanken der Vorfahren wurde sie als die Arche bezeichnet. Scheinbar wurden dort aus irgendeinem Grund verschiedenste Pflanzen- und Lebewesenproben gesammelt und kategorisiert. Der Fund der Ark und vor allem die Übersetzung ihres Namens stürzte die christliche Welt in eine Glaubenskrise, aber das ist schon gut 100 Jahre her.
Ihr Menschen habt die Ark umgerüstet und sie zu einem Kriegsschiff gemacht in der Not eurer Lage gegen den Pakt. Seit geraumer Zeit versuchen eure Techniker eine dieser Kanonen von denen ich euch berichtet hatte an die Ark anzubringen, damit wäre sie die mächtigste Waffe des Universums so vermutet ihr.
Ein paar Räume von hier befindet sich ein großer Hangar für Raumschiffe und dort müsste das Schiff des Infiltrator stehen. Wir sollten es nehmen können und die Ark ansteuern können. Keine Sorge ich werde ein permanentes Signal aussenden damit die Ark nicht gleich das Feuer eröffnet.

James nahm seine Pistole wieder auf und machte sich auf den Weg. Dabei kam er an einem seltsamen Raum vorbei. Dort waren lauter Glasbehälter in denen scheinbar Menschen waren.

Ohja das ist das widerlichste Experiment eurer Rasse - die Klonung von Menschen. Das ist das was davon übrig ist. Sie sehen aus wie Menschen sind aber allesamt Mutanten oder um es in euren Worten zu sagen Krüppel. Die meisten haben kein Gehirn oder ihnen fehlen irgendwelche Organe. Ihr habt einen Eintrag über das Klonen bei den Vorfahren gelesen. Sie scheinen die Klonung beherrscht zu haben, allerdings teilen sie dieses Wissen wohl nicht ganz mit. Ich denke sie wollten es einfach geheimhalten.
Ich kam bisher noch nicht dazu diese Behälter und ihre Inhalte zu entsorgen.

James schüttelte nur angewidert den Kopf. Tatsächlich machten sie allesamt keinen gesunden Eindruck. Einem fehlten sogar beide Arme und Beine, es war einfach nur ein Torso mit einem deformierten Schädel darauf.

Im Hangar angekommen suchte James jedoch vergeblich ein Schiff, es war weg!

Das ist sehr merkwürdig, hier auf meinem Scanner ist es doch zu sehen ... wartet kurz.

Plötzlich tauchte es vor den Augen von James auf. Es war scheinbar einfach getarnt in der Hoffnung das es niemand bemerken würde. Interessanterweise konnten die Schiffe des Paktes sich nur optisch tarnen, damit konnten sie aber trotzallem von den Radaren erfasst werden. Aus diesem Grund hat die Menschheit extrem viele Waffen modifiziert, so dass fast jede größere Waffe mit Hilfe einer Radaranvisierung funktioniert.
James setzte sich in das Schiff und war völlig überfordert mit der Steuerung. Doch der Illuminat in seinem Kopf wusste wie alles funktioniert. James musste nur seine Hand auf die Konsole des Schiffes legen und schon konnte der Illuminat die Steuerung übernehmen. Auch diesen Umstand verdanken wir den Augmentationen der Menschen.
Der Illuminat schaltete letztlich die Einrichtung 00 ab, so wie es jeder Illuminat tun musste wenn er seine Anlage verlässt.

Du musst wissen ich habe noch diese Anlage verlassen. Ich bin hier eingeschalten worden und sollte hier sicher auch wieder abgeschalten werden, aber dank dir komme ich mal raus James. Und entschuldige das sollte jetzt nicht ironisch klingen.

1 Kommentar 16.5.11 20:40, kommentieren

Project X47 - Ein Held II

Ich bin mir sicher du hast während deiner Ausbildung auch etwas über die verschiedenen Einheiten des Paktes gelernt oder? Ein Infiltrator ist besonders schnell und geschickt im Töten, du musst dich also vorsehen.

Direkt neben James öffnete sich eine Stelle in der Wand und es kam ein kleines Tablett mit einer Pistole heraus. James nahm sich die Pistole und entsicherte. Dann kamen vor ihm Stufen aus der Säule bis nach unten.

Geh die Stufen runter, ich leite dich zu unserem Besucher. Momentan befindet er sich nur in den äußeren Bereichen der Einrichtung, dort kommst du ohne Probleme hin.

James, wie ein Soldat in seine grüne Rüstung gehüllt, rannte gleich los. Vor ihm erschien ein HUD, ein kleiner Bildschirm der ihm eine Karte zeigte von der gesamten Anlage. Jeder Soldat bekommt ein solches Implantat. Es ist im Grunde ein künstliches Auge, welches es ihm ermöglicht solche Anzeigen direkt sehen zu können. Alternativ gab es mal eine solche Technologie auch für die Helme der Soldaten, allerdings erwies sie sich als recht unpraktisch, denn sobald der Helm irgendwie Schaden nahm, funktionierte das HUD nicht mehr.
Doch die sogenannten Augmentationen, also die künstlichen Hilfen für den Menschen, ermöglichten ihm sogar eine Anzeige darüber wie viel Schuss er in seiner Pistole hatte. James' Schusswaffenhand verfügte nämlich auch über ein kleines Implantat, welches mit der Waffe kommunizierte und dadurch genau wusste wie viel Schuss noch im Magazin ist. James konnte sich an die meisten seiner künstlichen Verbesserungen nicht mehr erinnern.

Er rannte durch einen ewig lang erscheinenden weißen Korridor. Hin und wieder war mal ein kleines viereckiges Fenster zu sehen durch welches man hinaussehen konnte.
Der Infiltrator und James liefen direkt aufeinanderzu, laut der Karte in seinem Auge.

Du hast ihn gleich erreicht James!

James betrat einen dunklen Raum völlig ohne Fenster. Dort war er drin dieser Eindringling. Durch die Dunkelheit des Raumes schaltete sein Auge auf ein Nachtsichtmodus um. Alles wurde grün, die helleren Stellen hellgrün und die dunkleren Stellen dunkelgrün. Der Raum war unübersichtlich, weil überall kleinere Tower waren.

Versuch bitte nicht auf die Tower zu schießen James, dass sind die Server und Festplatten für all die Daten hier. Ich weiß nicht ob diese Dinger Pistolenbeschuss aushalten!

James nickte nur vor sich hin. Es war unheimlich still in dem Raum, doch plötzlich hörte James ein Fußtapser. Er versuchte das Geräusch auszumachen und scheinbar befand sich der Infiltrator direkt vor ihm hinter einem Tower. James schlich sich um den Tower herum. Er spähte hinter die Ecke und da stand der Infiltrator scheinbar nichts ahnend in der Gegend herum. James legte die Pistole vorsichtig und leise auf den Boden, ging dann in die Hocke und sprang den Infiltrator förmlich von hinten an. Dieser versuchte sich verzweifelt zu wehren, doch er hatte keine Möglichkeit dazu.

Gib auf du Schuft! Wir haben dich umstellt und du hast keine Chance!
Was wollt ihr Mensch?
Ja natürlich können die mit uns sprechen James!
Was hat das zu bedeuten Mensch?
Gar nichts Infiltrator! Sag uns was du hier willst? Wie hast du diese Anlage gefunden?
Wir haben sie durch Zufall gefunden, wir hatten hier nichts erwartet.
Was ist mit der Erde?
Die Erde ... ich werde euch sicher nicht sagen was mit eurer Heimat geschehen ist Mensch, aber es freut mich euch hier zu sehen, wir haben euch lang gesucht X46.
Woher kennt ihr mich Infiltrator?
Nicht nur ich kenne euch X46, der ganze Pakt sucht nach euch! Ihr habt etwas was wir haben wollen Mensch, aber mehr werde ich euch nicht sagen!
Nun gut!

James brach dem Infiltrator mit einer schnellen und starken Armbewegung das Genick. Dieser sackte wie ein schwerer Sach zu Boden. Besonders widerlich an den Pakt-Soldaten war ihre Angewohnheit sofort nach ihrem tot zu verrotten. Bei einem Menschen dauert dieser Prozess einige Jahre, doch stirbt ein Pakt-Soldat zersetzt er sich augenblicklich, wahrscheinlich damit man ihn nicht irgendwie studieren kann um mehr über die Soldaten zu erfahren.

Ich weiß auch nicht was er meinte James, aber wir sollten uns von hier wegbegeben, ich vermute wenn er hier nicht zurückkommt werden sicher mehr kommen und nach uns schauen.

1 Kommentar 16.5.11 20:39, kommentieren